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Während die Sperrung des Filmnächtegeländes viel öffentliche Aufregung erzeugte, gab es an anderer Stelle viele kleine Verbesserungen: 

Buergerwiese.JPGAuf der Bürgerwiese (B 172) stadteinwärts wurde ab der Einmünung Zinzendorfstraße die Radwegbenutzungspflicht (hier: StVO Z 240, Gemeinsamer Geh- und Radweg) auf einem gerade mal 2 Meter breiten, unbefestigten Sandweg vor einem Monat in "Fußweg - Radfahrer frei" umbeschildert. Radfahrer dürfen wieder die Fahrbahn benutzen.

US-Großstädte zeichnen sich in der Regel durch ihre autogerechte Planung und die riesigen Highways aus, mit denen ein übergroßer Anteil des Verkehrs angewickelt wird.

Anders New York City: hier nutzen nur 50% der Stadtbevölkerung ein privates Auto. Ein Großteil des Verkehrs wird durch 27 U-Bahnlinien, 235 Buslinien und die zahlreichen Yellow Cabs getragen. Dennoch gibt es auch mitten in Manhatten zahlreiche große (und radfahr-unfreundliche) Verkehrsadern.

Und Fahrräder? 

Nachdem der Elbebradweg von dem Veranstalter der Filmnächte am Elbufer die letzten Jahre jeweils über mehrere Monate gesperrt wurde, entschloss sich der ADFC Dresden dieses Jahr dazu, gegen die Sperrung zu demonstrieren und sowohl beim Veranstalter als auch dem Ordnungsamt Druck zu machen. Denn nur für 10 Konzertveranstaltungen liegt dem Veranstalter eine Genehmigung vor, den Elberadweg zu sperren (4.7., 5.7., 8.7., 10.7., 11.7., 15.7., 26.7., 9.8., 23.8., 24.8. jeweils 16 - 23.30 Uhr).

 

Das Verkehrsklima ist wesentlich dafür, ob man sich als Radfahrer wohlfühlt. Aber auch als Fahrgast des ÖPNV möchte man nett behandelt werden. Ein angenehmes Verkehrsklima ist deswegen ein wichtiger Faktor für die Stärkung des Umweltverbunds aus Fahrrad, Fußgängerverkehr sowie Bahn und Bus.

Ab 19:00 Uhr (Treff Augustusbrücke) am 7. Juli, und dann vielleicht an weiteren Tagen, demonstrieren Dresdner Radfahrer vor dem Einlass der Filmnächte am Elbufer für "Freie Fahrt auf dem Elberadweg".

Hintergrund: Die private  PAN GmbH, der Veranstalter der Filmnächte und des Fan-Fests zur Fußball-EM, sperrte in allen vergangenen Jahren jeweils über den gesamten Juli und August den Elberadweg mittels Fahrverbotsschildern.

Wie jedes Jahr finden auch dieses Jahr wieder die Filmnächte am Elbufer statt. Und wie jedes Jahr wird auch 2008 mitten im Sommer der Elberadweg für Radfahrer über 2 Monate voll gesperrt sein. Nur dass dieses Jahr noch ein weiterer Monat hinzu kommt. Denn es ist schließlich Fußball-EM.

Wie schon letztes und vorletztes Jahr auch, verhindern es die Verwaltungsstellen der Stadt Dresden nicht, dass...

umgefallen

Der ADFC Dresden e.V. sammelt auch zum Fahrradfest der Sächsischen Zeitung am 6. Juli Unterschriften für eine Petition zum Ausbau des Elberadweges zwischen Loschwitz und Pillnitz. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mit zu unterschreiben und unser Anliegen zu unterstützen. Inzwischen haben schon 1000 Leute unterschrieben!

Was bei uns unmöglich scheint und durch viele Regelungen, Ampeln, Verkehrszeichen, Sanktionen und Verbote geklärt werden muss, das geht in Hanoi ganz anders. Verkehrsfluss ohne Bevormundung, allein basierend auf Blickkontakt und Rücksichtnahme. Straßenverkehr als soziales Ereignis. Nebenbei sind's auch schöne Bilder.



Der ADFC Dresden hatte zum 20. Mai die OB-Kandidaten und alle interessierten Bürger eingeladen, um miteinander über die Perspektiven der Radverkehrspolitik in Dresden zu reden. Im übervollen Großen Saal des Gewerkschaftshauses fand eine spannende Diskussion statt, bei der auch die Fragen der Zuhörer nicht zu kurz gekommen sind. Hier gibt's das Protokoll.

Über eine Wahlperiode hinaus denken – ADFC Dresden e.V. veröffentlicht Diskussionspapier

Verantwortliche Politiker können sich nicht nur mit dem Heute und vielleicht noch dem morgen Vormittag befassen. Sie sind auch gehalten, die sich anbahnenden Entwicklungen zu erkennen, sie aufzugreifen und steuernd darauf einzuwirken.

Was im ICE nicht geht, im Lößnitzgrund ist es eine Pressemitteilung wert: Der Zug nimmt Fahrräder mit!

Am 1. Juni dampft wieder ein historischer Zug durch den Lößnitzgrund. Für die diesjährige Drahteseltour bei der Traditionsbahn Radebeul wird extra ein Schmalspurgüterwagen angehangen, in dem Fahrräder kostenlos mitgenommen werden.

Gute Fahrräder sind teuer geworden, ganz billige sind oft nur Schrott. Gerade wer wenig Geld hat, wird darum lieber nach einem guten Gebrauchtrad Ausschau halten, als sich mit anfälligen Billigrädern herumzuärgern. Doch woher bekommt man solche Räder?

Wir haben auf unserer Webseite zusammengetragen, welche Möglichkeiten es gibt, an Räder aus zweiter Hand zu kommen und liefern die passenden Weblinks gleich mit dazu. Also nichts wie los und viel Erfolg!

Falls das gute alte Rad dann doch kaputtgeht, hier die Liste aller Werkstätten zum Selberreparieren:

Geschicklichkeitsrennen mit Lastenfahrrädern gehören noch nicht zu unserem Repertoire. Deshalb zeigen wir hier ein solches Rennen, welches vor Kurzem in Amsterdam stattgefunden hat. (Gefunden über www.rad-spannerei.de/blog)

Link zu Video auf blip.tv (funktioniert nicht mehr)

Wer eine Hausratsversicherung hat, dessen Fahrrad ist in der Regel auch gegen Diebstahl versichert. Das geliebte Rad wird allerdings nur ersetzt, wenn die Diebe tagsüber zwischen 6 und 22 Uhr zugeschlagen oder nachts den Keller aufgebrochen haben. Ein Rad, das nachts am Fahrradständer im Hof steht, ist derzeit nicht versichert.

Endlich: Radfahrer können nächstes Jahr durchgängig auf dem linkselbischen Elberadweg von Dresden nach Meißen fahren. Noch diesen Herbst soll Baustart sein.

Die Elbe soll es allen Recht machen: den Kapitänen der Binnenschifffahrt, den Naturschützern, Tourismusmanagern oder Hochwasserschützern. Alle haben ihre eigenen Vorstellungen von der Entwicklung des Flusses. Der eine will die Elbe ausbaggern oder anstauen, weil das Wasser nicht ausreicht. Der andere baut Mauern oder Deiche zum Schutz vor nassen Kellern.
Doch wie lauten die einzelnen Positionen genau? Wer gräbt wem das Wasser ab? Was hat der Tourismus in der Lausitz oder das Prager Trinkwasser mit der Binnenschifffahrt zu tun? Wo treffen sich Hochwasserschützer und Biber?

In unserer modernen Gesellschaft werden Haltungsschäden, Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes immer öfter. Eine der Hauptursachen: zu wenig Bewegung.

Um dem entgegen zu Wirken, haben die AOK und der ADFC mit lokalen Partnern die sachsenweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ins Leben gerufen. In diesem Jahr wird „Mit dem Rad zur Arbeit“ um eine besondere Aktion bereichert: vom 16. Juni bis zum 12. Juli stellt die Tretmühle, ein Fachgeschäft für Elektro- und Spezialräder, 20 Freiwilligen ein Elektrofahrrad der neuesten Generation probeweise zur Verfügung.

Nachdem die traditionsreiche Fahrradfabrik in Nordhausen letztes Jahr an einen US-Investor verkauft wurde, schloß der neue Eigentümer unmittelbar das Werk und begann, die Produktion komplett nach Ungarn auszulagern.

Die Fahrradwerker allerdings ließen so nicht mit sich umspringen und besetzten über 115 Tage lang ihr Werk. Beim bloßen Protest ließen sie es allerdings nicht bewenden: sie produzierten und vermarkteten in Eigenregie das Strike Bike.

Nach der Werksbesetzung schien trotz dieser Episode für die Belegschaft des Werks der Weg in die Arbeitslosigkeit vorgezeichnet. Doch nun gibt es einen Neubeginn und das Strike Bike in einer neuen Auflage.

Mehr dazu unter www.strike-bike.de

Moritzburger Weg wird umgebaut

Obwohl der Elbradweg nicht nur touristisch bedeutend, sondern auch eine der wichtigsten Alltagsverbindungen ist, hat er immernoch Lücken. Seit Jahren wird uns immer wieder angekündigt, dass in Pieschen eine Brücke von der Mole des Pieschener Hafens über die Hafenzufahrt hin zur Leipziger Straße gebaut wird. Die neue Molebrücke soll der Umleitung des rechtselbischen Radweges über die kaputte Moritzburger Straße und die engen Gehwege der Leipziger Straße ein Ende bereiten.

Fahrradbus OberelbetoursDieses Jahr erweitert der Verkehrsverbund Oberelbe sein Angebot für müde Radfahrer. Erst letztes Jahr wurden einige Buslinien zwischen Moritzburg und Meißen zu Fahrradbussen. Dieses Jahr sollen nun auch in der Sächsischen Schweiz und der Lausitz Fahrradanhänger mitgeführt werden. Insgesamt haben müde Radler auf neun Linien die Möglichkeit, per Chauffeur nach Hause ebracht zu werden.

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